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Episode 7: Lunatic Dancing

Mitwirkende:

Words & Melody: Jennifer Kothe
Composition: Sebastian Strahl & Stephan Pfaff

Jennifer Kothe – Vocals ( https://jenniferkothe.com )
Michael Behm – Guitar, Audio Mix ( http://www.michaelbehm.de )
Stephan Pfaff – Bass & Video ( http://www.stephanpfaff.de )
Benedikt Stehle – Drums ( http://www.benediktstehle.com )
Sebastian Strahl – Keyboards
Stephan Bohm – Trombone

Die verflixte 7. Episode hat ganze zwei Jahre gebraucht, um vollendet werden zu können und zwischendurch haben wir schon gedacht, dass selbst der Berliner Flughafen vor uns das Rennen machen würde. 😉

Tausend Dank an alle Mitwirkenden!!!

„Lunatic Dancing“ hat beinhaltet zwei Neuerungen:
Zum Einen hören wir zum ersten Mal eine Posaune, zum Anderen gibt es wundervollen Gesang:
Zwar haben wir in der Vergangenheit in den Episoden 5 und 6 bereits externe Künstler mit Gesang gefeatured, aber Episode 7 ist die erste Eigenkomposition für Band läuft mit Vocals.

Unterstütze uns durch einen Kauf dieses oder aller bereits veröffentlichten Songs auf Bandcamp: http://bandlauft.bandcamp.com   Drums_3 4
Trombone_3 Rhodes_1
Bass_1 Synth_1
P1020007

Episode 5: Die Träne (Sternburg Rot)

Mitwirkende:

Johann Jürgens – Gesang, Klavier & Cello
Matthias Suter – Schlagzeug & Vibraphon

Michael Behm
– Audiomix
Stephan Pfaff – Video

Band läuft & Sternburg Rot freuen sich riesig,
Euch die fünfte Episode präsentieren zu dürfen!
„Die Träne“ ist die erste Produktion mit Gesang und präsentiert Johann Jürgens’ &
Matthias Suters wundervolles Liedermacher-Duo!

Band Läuft-Herausgeber Michael Behm & Stephan Pfaff haben sich diesmal ausschließlich hinter der Kamera um Ton und Bild gekümmert, was eine weitere Premiere darstellt und ihre Funktion als Produzenten-Team in diesem Recordingprojekt deutlicher hervorhebt.

Der Basic Track dieser Aufnahme wurde erstmals von beiden Musikern gleichzeitig eingespielt. Diese Arbeitsweise war bei den vorherigen Produktionen, auf Grund verschiedener Umstände, bisher nicht möglich.
Anschließend wurden das Vibraphon sowie das Cello im Overdubverfahren hinzugefügt.
Ganz wichtig war es uns, auch bei dieser Aufnahme den Take in einem Stück aufzunehmen und nicht zu schneiden, um möglichst viel Natürlichkeit aufs Band zu bekommen. Dieses Grundprinzip galt auch schon für alle vorausgegangen Produktionen.

Sternburg Rot hat in diesem Jahr ihre erste EP mit dem Titel „Stolz“ veröffentlicht, die bei allen digitalen Anbietern erhältlich ist und sechs großartige Songs für den Zuhörer bereithält.

Sternburg Rot - Stolz
Sternburg Rot – Stolz

Ihr habt Fragen zum Mix oder zum verwendeten Equipment?
Nutzt dafür einfach die Kommentar Funktion.

Bilder zu den Aufnahmen:

Sternburg Rot Johann 2Matthias Suter 2 Johann 1Matthias Suter 1 Matthias Suter 2

Episode 4: Thinkin‘ About You

Musiker:

Michael Behm – Komposition, Gitarre & Audiomix
Stephan Pfaff – Bass & Video
Markus Büchel – Keyboards
Julian Külpmann – Schlagzeug


Equipment:

Gitarre:

Zur Gitarrenaufnahme schreibt Michael:

Für die Aufnahmen zu „Thinkin’ About You“ durfte ich mir freundlicherweise von meinem Gitarrenkollegen Daniel Hoffknecht ein Tube Thomsen „5161“ Topteil leihen. Dieses lief über einen 12’ Jensen Lautsprecher mikrofoniert mit meinem Sennheiser E 606 und meinem t.Bone RB 500 Bändchen Mikrofon. Die Aufnahme erfolgte in 3 Instanzen:
Für das Thema und den Flageolett Solopart habe ich meine alte 70’s Strat benutzt die vor wenigen Wochen vom Guitar Doc in Berlin neu bundiert und mit dem Tremolo System versehen wurde, welches auch bei den LUK Gitarren zum Einsatz kommt. Dieses Vintage Tremolo arbeitet absolut stimmstabil! Den B-Teil des Stücks sowie einige weitere kleine Parts habe ich mit dem Steg Humbucker einer relativ neuen Yamaha Pacifica gedoppelt, die mir mein Kollege Carlo Kretschmar freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Das Distortion Pedal vor dem Amp war bei beiden Gitarren ein Okko Diablo Plus Pedal.
Die Signale gingen, wie auch schon bei den letzten Episoden, wieder in die Preamps meiner Motu Ultralite.

Einen Eindruck von den unbearbeiteten Mikrofonsignalen bekommt ihr in diesem Video:

Bilder zur Gitarrenaufnahme:

Okko Diablo Plus Tube Thomsen 5161 Head

Yamaha Pacifica / Fender Stratocaster

Mehr Infos zu Michael findet ihr auf www.michaelbehm.de.


Keyboards:

Das Keyboardarrangement für „Thinkin‘ About You“ besteht aus zwei Sounds, die beide aus einem alten Oberheim Matrix-1000 kommen, den wir schon in der allerersten Episode (Tomasa Nights) benutzt haben. Bewährtes soll man nicht verändern: Der Matrix hat leider nur einen Mono-Output, welchen wir, dank Midi, erneut zweifach aufgenommen und hart links und rechts gepanned haben.
Keyboarder Markus Büchel benutzte bei der Aufnahme eine Tastatur der Keyboardmanufaktur Berlin, welche uns diese freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Einen Eindruck von den unbearbeiteten Linesignalen bekommt Ihr in diesem Video:

Bilder zur Keyboardaufnahme:

Keyboardmanufaktur Berlin (1) Oberheim Matrix 1000Keyboardmanufaktur Berlin (2)


Bass:

Stephan über die Bassaufnahme:

Um den Bass der vierten Episode einzuspielen, lieh mir der schweizer Nobelbassbauer Tino Tedesco einen seiner großartigen Bässe aus. Diesen überragenden Fünfsaiter habe ich durch eine weitere Leihgabe, einen Tecamp Black Jag 500 Classic gespielt. Im Video hört man zwei Signale: Einmal den Direct Out, welchen ich pre-EQ in einen API The Channel Strip geschickt habe. Weiterhin gibt es noch das Mikrofonsignal der angeschlossenen Tecamp L 212 Classic Box zu hören. Das benutzte Sennheiser Black Fire 521 ging über einen Universal Audio LA-610 MKII. Beide Signale wurden mit einer Focusrite 18i20 aufgenommen.

Einen Eindruck von den unbearbeiteten Signalen bekommt Ihr in diesem Video:

Bilder zur Bassaufnahme:
 API ChannelstripTecAmp Black Jag 500 Head
TecAmp Head + Tino Tedesco Bass TecAmp Speaker

Mehr Infos zu Stephan findet ihr auf www.stephanpfaff.de.


Drums:

Das Schlagzeugspuren wurden über ein Focusrite 18i20 Interface aufgenommen. Folgendes Equipment kam zum Einsatz:

Yamaha Oak Custom Drumset:
Pearl Sensitone Snare – 2x SM 58
Meinl Byzance 14“ Jazz HH – Neumann TLM 102
Meinl Byzance 22“ Jazz Big Apple Ride / 22“ Medium Jazz Ride
Bassdrum: EV RE 20 / t.Bone BD-25BETA
Dirt Mic: t.Bone RB 500 Ribbon
Tom: Sennheiser MD421
Room: Neumann TLM 103
Overheads: Haun MBC660 Stereo Paar

Bilder zur Schlagzeugaufnahme:

t.Bone RB 500 Ribbon Mic - BassdrumSM 58 Snare recording Haun MBC 660 Overheads

Im folgenden Video könnt Ihr einen Eindruck von den unbearbeiteten Mikrofonsignalen bekommen.

Mehr Infos zu Julian findet ihr auf www.juliankuelpmann.com.


Mix und Komposition:

Zur Arbeit an Episode IV schreibt Michael:

Die Kompostition war ursprünglich als Trio Version gedacht und bekam im Laufe der Produktion dann doch noch etwas mehr 80’s Feeling auf Grund der typischen Synth Sounds aus der Zeit. Die Bearbeitung der Schlagzeugspuren im Mix machte eine Menge Freude, da abgesehen von Julians wirklich tollem Spiel, auch die akustischen Bedingungen in dem mit Holz verkleideten Aufnahmeraum sehr stimmig waren. Der Distortion hat mir in Kombination mit dem Thomsen Amp und der Yamaha Gitarre im Mix deutlich besser gefallen, als in Kombination mit der Strat. Daher war ich im Nachhinein sehr froh über Stephans Vorschlag noch eine zweite verzerrte Gitarre aufzunehmen. Ich habe beim Mixen wieder die virtuelle „Neve“ Konsole mit Hilfe der Slate Digital Plugins genommen. Auch kam das Satin Tape Plugin wieder des Öfteren zum Einsatz.


Ihr habt Fragen zu den Aufnahmen oder zum Mix? Nutzt einfach die Kommentarfunktion. Wir freuen uns sehr über konstruktives Feedback!

Episode 3: „Harry’s Shuffle“

Musiker:

Michael Behm – Komposition, Gitarre & Audiomix
Stephan Pfaff – Bass & Video
Sebastian Strahl – Hammond Orgel
Peter Wanitschek – Schlagzeug


Equipment:

Gitarre:

Zur Gitarrenaufnahme schreibt Michael:

Wie auch schon in Episode II habe ich wieder meine Squier CV Tele in Kombination mit einem Fender Super Champ XD Amp (1st Channel) benutzt. Vor dem Verstärker kamen ebenfalls mit dem Sennheiser E606 sowie dem t.Bone RB500 Ribbon Mic die selben Mikrofone zum Einsatz.
Im Signalweg hatte ich während der Aufnahme keine Effekte.
Alle Signale liefen über die Preamps meiner Motu Ultralite mk3.
Einen Eindruck von den unbearbeiteten Mikrofonsignalen bekommt ihr in diesem Video:

Bilder zur Gitarrenaufnahme:
Michael Behm - Squier Classic Vibe Tele Fender Super Champ XD Pic2

Fender Super Champ XD Pic1

Mehr Infos zu Michael findet ihr auf www.michaelbehm.de.


Hammond Orgel:

Für die Aufnahme der Hammond C3 Orgel aus dem Jahre 1969 haben wir uns für insgesamt 4 Mikrofone entschieden:
Das Haun MBC660 Stereo Paar wurde am Horn des Leslies positioniert. Der Bassbereich wurde mit einem t.Bone RB 500 Bändchen Mikrofon abgenommen. Zusätzlich zum „Close Micing“ kam noch ein Neumann TLM 103 in ca. 2 Metern Abstand zum Einsatz. Alle Signale wurden über ein Focusrite 18i20 Interface mitgeschnitten.

Einen Eindruck von den unbearbeiteten Mikrofonsignalen bekommt Ihr in diesem Video:

Bilder zur Orgelaufnahme:
Hammond c3 - Keys t.Bone RB 500 - Leslie Hammond

Hammond c3 - Cable Hammond_HaunMBC660


Bass:

Stephan über die Bassaufnahme:

Für Harry’s Shuffle durfte ich mir einen großartigen Lakland Bob Glaub Signature Bass ausleihen, welcher mit Flatwound-Saiten bespannt war. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Simon Pauli!
Zu hören sind zwei Signale: Der D.I. Out des EBS Classic 500 Topteils und zusätzlich eine, mit einem Electro-Voice RE 20 abgenommen, Epifani Box. Das RE 20 wurde mit einem Universal Audio LA-610 MKII Preamp verstärkt.

Einen Eindruck von den unbearbeiteten Signalen bekommt Ihr in diesem Video:

Bilder zur Bassaufnahme:
Lakland Bob Glaub Signature EBS Classic 500 (1)

EBS Classic 500 - Lakland Vintage P(1)

Mehr Infos zu Stephan findet ihr auf www.stephanpfaff.de.


Drums:

Peter Wanitschek spielt in Episode III erneut sein Hayman Showman Kit Drumset in Midnight Blue von 1968 / 1969. Dieses Mal jedoch kombiniert mit einer Tama Swingstar Bassdrum (22×14″) aus dem Jahre 1979. Folgende Cymbals sind auf der Aufnahme zu hören:
14″ Byzance Trad. Thin HiHat
18″ Byzance Jazz Thin Crash
22″ Byzance Tradition Ride
20″ Byzance Trad. Extra Hammered Thin Crash

Im folgenden Video könnt Ihr einen Eindruck von den unbearbeiteten Mikrofonsignalen bekommen.

Peters Schlagzeug wurde in dieser Session mit den folgenden Mikrofonen und Preamps aufgenommen:

Bass Drum – AKG D 112 & Audio Technica AT4040 – QuadMic RME
Overheads – Neumann KM184 Stereo Paar – QuadMic RME
Snare top – SM57 – Art PreAmp
Snare bottom- Sennheiser e604 – Behringer ADA8000
HH – Audix ADX 51 – Art PreAmp
Tom 13″ – Audix D2 – Behringer ADA8000
Tom 16″ – Audix D6 – Behringer ADA8000
Wurst (Dirt) Mic – MD441  – Behringer ADA8000
Room Mic – Beyerdynamic M160 – QuadMic RME

Mehr Infos zu Peter findet ihr auf www.peterwanitschek.de.


Mix und Komposition:

Zur Arbeit an Episode III schreibt Michael:

Der Song zu Episode III entstand schon Mitte Januar diesen Jahres. Meine Idee war einen modernen Blues in einer kompakten Besetzung aufzunehmen.
„Harry’s Shuffle“ unterscheidet sich ein wenig von einem klassischen Blues, da die Form des Themas statt zwölf-, vierzehn Takte umfasst. Außerdem ist die Harmonisierung am Ende der Form etwas ausgefallener als es meist im Blues der Fall ist. Neuland haben wir aber natürlich mit dieser Variante nicht betreten!

Wir konnten Sebastian Strahl an der Hammond Orgel für die Aufnahme gewinnen mit dem wir in der gleichen Besetzung in der Band „Fonkenheim“ spielen. Sebastian spielt auf der Aufnahme eine originale Hammond c3!
Die Aufnahme stellte eine gewisse Herausforderung dar, da wir aus technischen Gründen nicht zusammen sondern, wie auch schon in den vorausgegangenen Episoden, nacheinander aufnehmen mussten. Trotzdem haben wir alle versucht, den Song so lebendig wie möglich zu gestalten.

Der Mix war interessanterweise schwerer zum Abschluss zu bringen als jener der zweiten Episode, obwohl ich es mit bedeutend weniger Spuren bzw. Instrumenten zu tun hatte.
Die Drums (Bassdrum/Snare) habe ich nur sehr leicht komprimiert. Der Kompressor hat hier also größtenteils die Eigenschaft das Signal dezent im Griff zu halten und weniger das Signal zu färben. Der Bass wurde dafür stärker komprimiert und musste mit dem EQ auf die Bassdrum abgestimmt werden.
Auf der Gesamtsumme sowie der Summe des Schlagzeugs, der Orgel, als auch der Gitarre habe ich erneut mit dem „u-he Satin“ Tape Plugin gearbeitet. Auch waren alle Spuren wieder im ersten Kanalzug mit dem Slate Digital „Neve“ Plugin belegt – jedoch viel dezenter im „drive“ als in der zweiten Episode. Um die Orgel und die Gitarre räumlicher zu gestalten und den „vintage touch“ noch mehr herauszuarbeiten, habe ich beiden Instrumenten ein Tape Delay spendiert.


Ihr habt Fragen zu den Aufnahmen oder zum Mix? Nutzt einfach die Kommentarfunktion. Wir freuen uns sehr über konstruktives Feedback!

…und noch ein Mix zu „Bring Back The Funk“

Der Kollege DocB hat sich im fernen Schweden ebenfalls an den Spuren der zweiten Episode versucht und dazu auch ein paar Worte geschrieben. Vielen Dank!

Audio:

Basics

Keine Frage, der Song ist einfach tierisch – und katapultiert mich emotional in das Vinylzeitalter. Mit meinem Mix wollte ich das einfangen, aber dem Song auch einen neuzeitlichen Touch verleihen: Druck und Punch. Info: ich mische sehr leise auf NS-10 M ohne Sub, kein outboard gear.

Subtractive EQ.

Als Erstes habe ich den einzelnen Tracks mit ein wenig subtractive EQing die „Nasen“ entzogen. Das schafft meines Erachtens nach ein harmonischeres Klangbild, da es unstimmige Frequenzen entfernt und somit die für den Gesamtmix mehr wertvollen Frequenzbestandteile in den Vordergrund stellt. Hier höre ich mir die zu bearbeitenden Spuren immer im Kontext an. Dies ist mir besonders wichtig beim Setzen von Low-cuts oder High-pass filtern.

Kompression.

Nachdem ich alle Spuren aufgemacht und ein ungefähres Level-Verhältnis gesetzt habe, widme ich mich der Kompression. Der Bass ist für mich ganz klar der Star in diesem Song und sollte mit dem Synthbass zu einer Einheit verschmelzen. Hier komprimiere ich die Bass Spuren einzeln mit relativ viel Attack- und kurzen Release Zeiten (so um 3db GR). Dann route ich alle Bässe (analog und Synth) auf einen Bus und komprimiere diesen noch einmal, bis die richtige Schmelze eintritt.

Ebenso komprimiere ich alle Drum Tracks (ausser Overheads) und schicke die Drums in einen Bus, den ich sehr leicht komprimiere. Hier setze ich auch auf parallele Kompression und schicke alle Drum Tracks noch in einen weiteren sehr hart komprimierten Bus, den ich dann dazu mische. Das Verhältnis dieser beiden Bus Spuren setze ich später im Gesamtkontext.

Alle Instrumente sind komprimiert, immer mit relativ hoher Attack Zeit, außer der Orgel – diese geht gleich relativ stark in den Kompressor.

EQing.

Dann ging ich daran, jedem Instrument einen Platz im Mix zu verpassen – mit dem Boosten von Frequenzen um die jeweilige Spur leiser machen zu können.

Busmix.

Wie gesagt haben die Drums und der Bass schon einen Platz in einen eigenen Bus gefunden und auch alle Instrumente schicke ich in einen gemeinsamen „Music“ Bus mit leichter Kompression. Hier habe ich auch nochmal einen Low cut eingesetzt, damit der Bass besser durchkommt.

Effects.

Ihr hört ein kurzes Stereo Slap Delay auf dem Bass, einen Plate-Reverb auf der Snare, einen Hall auf den Congas und auf der Orgel. Die Gitarre bekam ein 1/8 Stereo Echo das einen Plate-Reverb füttert, für das Intro und den Schluss. Sonst ist die Gitarre trocken. Den Vocoder hab ich mal links und rechts laufen lassen, außerdem geht er teilweise durch einen Octaver und das Delay der Melo wabert auch links/rechts. Alle Effekte route ich in den entsprechenden Bus, z.B. Snare plate in den Drums Bus, Bass slap in den Bass bus etc.

Masterbus und Automation.

Im Master Bus ist dann noch einmal ein Lowcut bei genau 32 Hz angesagt, sowie Kompression, EQ (leichte breite Anhebung bei jeweils 600 und 1,5 Khz). Dann in einen Stereoimager, sowie die Massey Tapehead-Medium Tape Simulation für ein bisschen Retro Zerre. Dieses Plugin macht ausserdem die höhen sehr weich und lässt den mix auch näher ans Ohr. Dann in den Limiter, der an den Spitzen so um die 2-3db einschlägt. Viele Spuren sind hauptsächlich aus dramaturgischen Gründen automatisiert (z.B. Congas, Gitarreneffekte). Den Masterbus habe ich auch automatisiert und lasse den Song bei -0.7db starten und erst beim Einsetzen des Themas geht alles auf 0db.

Fertig!

Weiterer Mix zu „Bring Back The Funk“

Wir freuen uns sehr über das so durchweg positive Feedback, dass wir von Euch über verschiedene Wege bekommen haben und arbeiten aktuell mit großem Elan an der dritten Episode, deren Fertigstellung wir kaum erwarten können!

Über gearslutz.com kontaktierte uns Andreas Leonhard Prick, der ein Tonstudio in Wassenberg betreibt und hauptsächlich mit analoger Technik arbeitet. Auf Nachfrage ob er sich an unserem Material mit seiner Technik versuchen könnte, stellten wir Ihm die Spuren der ersten beiden Episoden zur Verfügung. Freundlicherweise hat Andreas auch noch ein ausführlichen Infotext zu seiner Arbeitsweise verfasst, den Ihr hier nun auch nachlesen könnt. Viel Spaß mit seinem Mix zu „Bring Back The Funk“.

Bring Back The Funk
Audio:

Mixing:

Zu Beginn des Mixings stand das intensive “Hineinhören” in alle Einzelspuren und
in den Raw-Mix, um Feeling, Tempo, Ausdruck des Songs zu spüren.
In dieser Phase fallen die Entscheidungen für das weitere Vorgehen, was wie klingen soll, um es der eigenen klanglichen Vorstellung (oder bei Vorgaben des Künstlers natürlich dessen Vorstellungen ) entsprechend umzusetzen. Dabei meine ich mit “eigenen Vorstellungen” mein intuitives, musikalisches Empfinden/Reaktion, welcher Sound meiner Meinung nach den Song und die Emotionen die er transportieren soll am besten zur Geltung bringt.
Als ich die Einzelspuren hörte, war ich noch mehr vom Feeling dieses funkigen Songs beeindruckt, weil ich die wirklich klasse Performance aller Bandmitglieder hören und spüren konnte. Dieses lebendige und powervolle Feeling wollte ich im Mix möglichst unverfälscht nach vorne bringen. Dabei habe ich – wie meistens in meinen Mixen -ganz wenig Kompression eingesetzt. Ich arbeite viel mehr mit Lautstärken, EQ,
Faderautomationen und viel Headroom. Alle Transieten in den Originalaufnahmen, die die Lebendigkeit vor allem von percussiven Instrumenten ausmachen, lasse ich möglichst unangetastet.
Alle Instrumente wollte ich mit ihrem charakteristischen Klang im Mix zur Geltung bringen. Das ist ausschließlich – neben einem sauberen “Lautstärkemix” – nur durch einen sehr sensiblen und sauberen“Frequenzmix” möglich.
Nachdem alle Instrumente auch einzeln gut rauszuhören waren und der Mix ausgeglichen und stimmig klang, ging es an den Verlauf des Songs: Stimmungen, Stophe, Refrain, Schluß; somit um den “roten Faden” oder anders ausgedrückt um den “dramaturgischen” Faden. Ich finde wichtig und auch für einen gelungenen Mix entscheidend, dass während es Songs immer etwas “passiert”: Stimmungsveränderungen, Lautstärken, Soli.

Ich kann es vielleicht auch so zusammen fassen, auch wenn es vielleicht profan klingt:
Der Hörer sollte am Ende des Songs durch einen guten Mix das Gefühl haben: Ich weiß nicht warum, aber dass das klingt irgendwie cool, anders, besonders, ruft ein bestimmtes Feeling hervor und man “ertappt” sich dabei, dass man den Song immer und immer wieder hören möchte.
Solange ich auf der digitalen Ebene gearbeitet habe, setzte ich für die Mischung Nuendo ein. Ich schätze diese Software wegen ihrer sehr intuitiven Handhabung, die für mich einen sehr guten Workflow hat. Ich mag vielleicht zu einer “Minderheit” gehören, aber ProTools verwende ich nur, um mit allen angelieferten Produktionen kompatibel zu sein, aber nie zum Mixing.

Als Plug-ins verwende ich nahezu ausschließlich solche von Universal Audio. In diesem Mix habe ich als Reverb das EMT 250 auf verschiedenen Spuren eingesetzt. Als Kompression lediglich auf der Novation einen LA2A sowie auf der Kick den DBX 160. Auf der Summe nur ganz dezent (mit 1,5 bis 2 dB) den Neve 33609.
Als EQ “schwöre” ich der Bedienung und des analogen Klangs wegen auf den Harrison 32c.
Auf der E-Gitarre gefiel mir übrigens das vom Tempo getriggerte Panning sehr gut und ich setzte es ein.

Um von der digitalen Ebene auf die analoge zu gelangen setzte ich die RME Fireface 800 ein. Das nunmehr analoge Signal schickte ich durch das Telcom C4 Rauschunterdrückungssystem direkt in die Studer/Revox PR 99 MKIII Tonbandmaschine. Für diesen Mix habe ich das Tonbandmaterial RMG 911 eingesetzt bei einer Aussteuerung in den Peaks von +6dB.

Telcom C4 System

StuderRevox PR99MKIII

Ich liebe und schätze diese analoge Technik auch in dieser Kombination wegen ihres warmen und natürlichen Klangs und ganz spezieller Eigenschaften, durch die man diesen Klang erreichen kann, wenn man diese Technik bewusst und gezielt einsetzt.

Nur durch den Einsatz analoger Technik erreicht man allerdings noch keinen guten Mix. Aber ist der Mix gut oder sehr gut, kann man mit analoger Technik den Sound noch abrunden oder vielleicht “toppen. Deshalb versteht es sich von selber, dass diese sensible Technik einwandfrei justiert und eingemessen sein muß, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Ich mischte direkt in die Bandmaschine hinein, was bedeutet, dass ich die Abstimmungen in Nuendo vornehme, während ich die Hinterbandkontrolle der Bandmaschine abhöre. So kann ich die “Effekte” durch die analoge Technik, wie z.B.
“sanfte” Bandkompression und “weiche” Höhen optimal einsetzen und nutzen.
Verfechter der ausschließlich digitalen Tontechnik rümpfen jetzt die Nase; während die Anderen den einfach natürlicheren und schöneren Klang der Analogtechnik genießen…;)
Warum die analoge Technik immer noch klanglich die Nase vorne hat, ist ein interessantes Thema für sich……….
Viele Grüße aus Wassenberg
Euer Andreas Leonhard Prick
www.musicfirst-studio46.de

Episode 2: Bring Back The Funk

Musiker:

Stephan Pfaff – Komposition, Bass, Synths & Video
Michael Behm – Gitarre & Audiomix
Christian Radtke – Keyboards
Peter Wanitschek – Schlagzeug

Equipment:

Bass, Synths, Komposition:

Stephan über das Recording von Bass und Synths:
Für die Bassspur habe ich meinen Duesenberg Motown Bass benutzt, von dem ich drei Spuren aufgenommen habe. Zunächst ging das Signal durch ein altes DOD FX25B Touch Wah in ein EBS Billy Sheehan Signature Drive, von dem jedoch ausschließlich der Compressor benutzt wurde, danach in ein Tech 21 VT Bass DI . Hier wurde die erste Spur direkt über den XLR out aufgenommen,  gleichzeitig ging es aus dem parallelen Ausgang in einen Aguilar Tone Hammer 500, von dem die zweite Spur ebenfalls über den DI Out abgenommen wurde, in einen Epifani UL210 Speaker, welcher zu guter letzt mit einem Sennheiser Black Fire 521 durch einen Universal Audio LA-610 MKII abgenommen wurde.

Das Recording der Synthesizer gestaltete sich dagegen deutlich simpler: Auf einer Novation Bass Station II habe ich zum einen die Melodie gespielt, zum anderen den E-Bass in den Strophen gedoppelt. Dazu kamen kleine Akzente mit einem Vocoder aus einer Novation Ultranova. Aus beiden Synths bin ich mono direkt in die Soundkarte gegangen. Für das Delay auf dem Vocoder und der Melodie wurden die Signale anschließend durch ein Strymon El Capistan gesendet und stereo aufgenommen, damit Michael das Dry-Wet-Verhältnis im Audiomix frei wählen konnte.

Bass und Synths wurden komplett mit einer Focusrite 18i20 in Logic Pro X aufgenommen.

Mehr Infos zu Stephan findet ihr auf www.stephanpfaff.de.

Duesenberg  Vocoder Novation Bass Station II Melody


Gitarre:

Zur Gitarrenaufnahme schreibt Michael:
Bei der Aufnahme zu „Bring Back The Funk“ habe ich mich entschieden mit meiner relativ neuen Squier Classic Vibe Telecaster, die sich wirklich toll spielt und auch super klingt, aufzunehmen. Für die Verstärkung kam mit  dem „Fender Super Champ XD“ (Channel 1) ein ebenso preisgünstiger und dennoch gut klingender Amp zum Einsatz, der mit einem Sennheiser E606 und einem T-Bone RB 500 Ribbon Mikrofon mikrofoniert war. Das RB 500 sorgt hierbei für etwas mehr Charakter im Sound.
Neben meinem Dunlop Cry Baby Wah habe ich noch Stephans Eigenbau „The Plus“ benutzt, ein Clone des MXR Distortion plus, den es als Bausatz bei Musikding.de gibt und welcher im Intro, Unisono- sowie im Solopart zu hören ist. Beide Mikrofonsignale gingen in die beiden Preamps meines Motu Ultralite Interfaces.

Mehr Infos zu Michael findet ihr auf www.michaelbehm.de.

Cry Baby & das Plus Fender Amp & MicsMic & Cry Baby Squier Telecaster


Drums:

Für die Schlagzeugaufnahmen verwendete Peter ein original Hayman Showman Kit Drumset in Midnight Blue von 1968 / 1969. Alle Signale wurden mit einer Focusrite Scarlett 18i20 sowie Focusrite Octopre MKII Dynamik in Logic Pro X aufgenommen.

Kick 22×14 – Audix D6, ShureBeta91A, Audio Technica AT4040

Toms 12×8 & 16×16 – Sennheiser e604

Snare: Yamaha Vintage 14×6 – Shure SM57 & Audix D2

Becken – 2 x Audix ADX 51
15″ Meinl Byzance Jazz HH (Custom Shop) – Audix ADX 51
20″ Meinl Byzance ExtraDry Thin Crash
22″ Meinl Byzance Med. Jazz Ride
20″ Meinl Byzance Extra Thin Hammered Crash

Room Mono I – Beyer M201  (1m)
Room II Stereo – Sony Cam Mic (1m)

Außerdem wurde ein Sennheiser MD441 inmitten des Drumsets positioniert.

Die Percussion Aufnahmen wurden ebenfalls mit dem Audio Technica AT4040 aufgenommen.

Mehr Infos zu Peter findet ihr auf www.peterwanitschek.de.

Peter Wanitschek Drums oben
Conga Peter 2


Keyboards:

Die Keys wurden in der zweiten Episode erneut von Christian Radtke gespielt, er hat dabei die folgenden Instrumente benutzt.

1.
Der Orgelsound stammt aus einem Nord Stage EX Compact, wurde danach durch einen H&K Crunchmaster in einen Dynacord Eminent II (Transistorvor- / Röhrenendstufe) geschickt und landete am Ende in einer Leslie Sonderanfertigung mit 15“ Bassspeaker. Die Hörner des Leslie wurden mit zwei Sennheiser SM57, der Tieftöner mit einem Audio Technika AT4040 abgenommen.
2.
Ein Fender Rhodes Mark I Suitcase von 1979, zum einen direkt über den Stereo-Lineout, zum anderen über den Fender Rhodes Mark I Suitcase Speaker, ebenfalls von 1979 abgenommen.

Alle Keys wurden mit einer Focusrite Scarlett 18i20 sowie teilweise einer Focusrite Octopre MKII Dynamik in Logic Pro X aufgenommen.

Mehr Infos zu Christian findet ihr auf www.christianradtke.com.

Christian 1 DynacordKeys RhodesLeslie Leslie front


Audiomix:

Zum Mix schreibt Michael:

In Stephans Song treffen zwei Welten aufeinander: Zum einen der typische Funksound aus dern 70/80er Jahren, den wir teilweise mit dem passenden Vintage-Equipment instrumentieren konnten. Zum anderen aber auch eine durchaus moderne Komponente, welche z.B. der Synthbass widerspiegelt.
Diese beiden Parts stimmig zusammenzubringen, war das Ziel im Mix. Daher wollte ich einen Sound, der zwar typische Züge einer älteren Aufnahme hat, gleichzeitig aber auch sehr druckvoll und modern klingt. Ich habe bei diesem Mix das erste mal die Neve Konsolen Simulation von Slate Digital auf allen Kanälen, Auxwegen und auch auf der Gesamtsumme benutzt und muss sagen, dass diese einen wirklich positiven Effekt auf die Signale hat, der aber eher unterschwellig wahrnehmbar ist. Um den Signalen eine gewisse Portion Vintage Flair zu verleihen, habe ich immer wieder das „Satin“ Plugin von U-he verwendet, das eine, für meinen Geschmack, sehr gelungene Tape Simulation darstellt. Mit diesem Plugin hatte ich nicht nur die Möglichkeit die Drums auf eine bestimmte Weise zu komprimieren bzw. zu färben, sondern z.B. der Orgel und der Gitarre einen „leiernden“ Sound, welcher bei der Abnutzung eines Tapes auftritt, zu verpassen. Eine Herausforderung war, den Bassanteil der beiden Bässe (E-Bass und Synthbass) in ein stimmiges Verhältnis zu bekommen, so dass beide Instrumente an wichtigen Stellen auch vom Zuhörer genügend wahrgenommen werden. Hierfür musste ich die Signale des Öfteren automatisieren.

Satin


Ihr habt Fragen zu den Aufnahmen oder zum Mix? Nutzt einfach die Kommentarfunktion. Wir freuen uns sehr über konstruktives Feedback!

Episode 1: Tomasa Nights

Mit Stolz und Schweiß auf der Stirn präsentieren wir die allererste Episode unserer neuen Recording-Plattform „Band läuft“!

Der Song „Tomasa Nights“ ist eine Komposition des Berliner Gitarristen Michael Behm und ganz klar an die Großen Gitarristen des Smooth Jazz angelehnt.

Musiker:

Michael Behm – Gitarre
Christian Radtke – Keyboards
Stephan Pfaff – Bass & Percussion
Peter Wanitschek – Schlagzeug

Equipment:

Drums:

Da wir die Instrumente nacheinander aufgenommen haben, kamen die Drums natürlich als erstes an die Reihe.
Michael schwebte ein moderner Drumsound im Ohr, daher griff Peter für die Recording-Session zu seinem Oak Custom Yamaha Drumset, welches wie folgt mikrofoniert wurde:

Kick 22×17,5 (mit Evans Emad coated Fell) – Audix D6 & Yamaha Sub Kick

Toms (mit Evans G2 Clear Fellen)
10×8 Tom I – Audix D2
14×14 Tom II – Sennheiser e604
16×16 Tom III – Sennheiser e604

Snare Yamaha Vintage 14×6 (mit Evans G1 coated) – SM57 als top und Audix D2 als bottom Mic

Becken – 2 x Audix ADX 51 als Overhead sowie Beyer Ribbon M160 für die HH.
14″ Meinl Byzance Trad. ThinHats
18″ Meinl Thin Crash Byzance Jazz
6″ Meinl Splash Byzance Trad.
16″ Meinl Thin Crash Byzance Trad.
22″ Meinl Byzance Spectrum Ride
18″ Meinl Thin Crash Byzance Trad.

Dazu noch ein Sennheiser 441 inmitten des Sets sowie ein Beyer M201 Raummikrofon.

Das alles lief durch einen RME OctaMic- und einen QuadMic-Preamp in ein RME UCX Audio-Interface.

Mehr Infos zu Peter findet ihr auf www.peterwanitschek.de.

Drums_20mmDrums_45mm

Tomasa Nights - Peter 1 Drums_50mm


Bass:

Wie vom Komponisten gewünscht, kam für die tiefen Töne Stephans Yamaha TRB-JPII John Patitucci Signature Bass mit nachträglich implantierter U-Retro Deluxe-Elektronik zum Einsatz. Das Signal wurde zunächst von einem EBS Billy Sheehan Signature Drive komprimiert (nicht verzerrt), dann in einem Aguilar Tone Hammer Pedal geformt und anschließend durch einen UA LA-610 MKII durch Röhren geschickt und nochmals leicht komprimiert.

Mehr Infos zu Stephan findet ihr auf www.stephanpfaff.de.

Bass_50mm Bass_45mm Bass_14mm Universal-Audio-Kopfzeile.jpg


Keyboards:

Die Keys wurden in drei Instanzen von Christian Radtke über seine MOTU Ultralite MK3 ins Logic 9 eingespielt…

1. Instanz:
Ein gutes altes und vor allen Dingen ECHTES Fender Rhodes Mark II 73, gebaut 19. Woche 1981! Das Rhodes wurde zuvor vom Rhodes Service Berlin überholt und gestimmt.
2. Instanz:
Die cremigen Flächen stammen von einem Oberheim Matrix 1000 aus dem Jahr 1988. Da der Matrix lediglich einen Monoausgang besitzt, wurde ein alter Trick angewandt: Doppelt aufnehmen und dann ganz hart links und rechts pannen. Natürlich sollte auch ein wenig Chorus nicht fehlen. Bassist Stephan ärgert sich mit jedem Tag mehr, dass er einst seinen Matrix für nur 280€ verkauft hat. 😉
3. Instanz:
In Ermangelung eines echten DX7 griffen wir auf den FM8 von Native Instrument zurück. Es handelt sich um ein originales DX7-SysEx-File und ergänzt das Rhodes und den Oberheim mit glockigen Sounds in den Höhen.

Der FM8 sowie der Oberheim wurden über eine Tastatur eines Yamaha P80 mit DIY-MIDI Elektronik auf Basis von MIDIbox (www.ucapps.de) eingespielt. Das passende Gehäuse hat Christian selbst gebaut!

Mehr Infos zu Christian findet ihr auf www.christianradtke.com.

Keys_DX7_20mm 2 Keys_DX7_45mm Keys_OB_20mm Keys_OB_front Keys_Rhodes_20mm


Gitarre:

Für die Aufnahmen der Archtop (Epiphone Emperor Regent) wurde ein Polytone Minibrute Amp verwendet. Mikrofoniert war dieser mit einem Neumann TLM 103 und einem T-Bone RB 500 Bändchen-Mikrofon.  Für etwas mehr „Luft“ im Sound sorgt das Neumann TLM 193 vor der Gitarre.

Mehr Infos zu Michael findet ihr auf www.michaelbehm.de.

Guitar_14mm Guitar_45mm Guitar_50mm P1150120 P1150122


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