Episode 3: „Harry’s Shuffle“

Musiker:

Michael Behm – Komposition, Gitarre & Audiomix
Stephan Pfaff – Bass & Video
Sebastian Strahl – Hammond Orgel
Peter Wanitschek – Schlagzeug


Equipment:

Gitarre:

Zur Gitarrenaufnahme schreibt Michael:

Wie auch schon in Episode II habe ich wieder meine Squier CV Tele in Kombination mit einem Fender Super Champ XD Amp (1st Channel) benutzt. Vor dem Verstärker kamen ebenfalls mit dem Sennheiser E606 sowie dem t.Bone RB500 Ribbon Mic die selben Mikrofone zum Einsatz.
Im Signalweg hatte ich während der Aufnahme keine Effekte.
Alle Signale liefen über die Preamps meiner Motu Ultralite mk3.
Einen Eindruck von den unbearbeiteten Mikrofonsignalen bekommt ihr in diesem Video:

Bilder zur Gitarrenaufnahme:
Michael Behm - Squier Classic Vibe Tele Fender Super Champ XD Pic2

Fender Super Champ XD Pic1

Mehr Infos zu Michael findet ihr auf www.michaelbehm.de.


Hammond Orgel:

Für die Aufnahme der Hammond C3 Orgel aus dem Jahre 1969 haben wir uns für insgesamt 4 Mikrofone entschieden:
Das Haun MBC660 Stereo Paar wurde am Horn des Leslies positioniert. Der Bassbereich wurde mit einem t.Bone RB 500 Bändchen Mikrofon abgenommen. Zusätzlich zum „Close Micing“ kam noch ein Neumann TLM 103 in ca. 2 Metern Abstand zum Einsatz. Alle Signale wurden über ein Focusrite 18i20 Interface mitgeschnitten.

Einen Eindruck von den unbearbeiteten Mikrofonsignalen bekommt Ihr in diesem Video:

Bilder zur Orgelaufnahme:
Hammond c3 - Keys t.Bone RB 500 - Leslie Hammond

Hammond c3 - Cable Hammond_HaunMBC660


Bass:

Stephan über die Bassaufnahme:

Für Harry’s Shuffle durfte ich mir einen großartigen Lakland Bob Glaub Signature Bass ausleihen, welcher mit Flatwound-Saiten bespannt war. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Simon Pauli!
Zu hören sind zwei Signale: Der D.I. Out des EBS Classic 500 Topteils und zusätzlich eine, mit einem Electro-Voice RE 20 abgenommen, Epifani Box. Das RE 20 wurde mit einem Universal Audio LA-610 MKII Preamp verstärkt.

Einen Eindruck von den unbearbeiteten Signalen bekommt Ihr in diesem Video:

Bilder zur Bassaufnahme:
Lakland Bob Glaub Signature EBS Classic 500 (1)

EBS Classic 500 - Lakland Vintage P(1)

Mehr Infos zu Stephan findet ihr auf www.stephanpfaff.de.


Drums:

Peter Wanitschek spielt in Episode III erneut sein Hayman Showman Kit Drumset in Midnight Blue von 1968 / 1969. Dieses Mal jedoch kombiniert mit einer Tama Swingstar Bassdrum (22×14″) aus dem Jahre 1979. Folgende Cymbals sind auf der Aufnahme zu hören:
14″ Byzance Trad. Thin HiHat
18″ Byzance Jazz Thin Crash
22″ Byzance Tradition Ride
20″ Byzance Trad. Extra Hammered Thin Crash

Im folgenden Video könnt Ihr einen Eindruck von den unbearbeiteten Mikrofonsignalen bekommen.

Peters Schlagzeug wurde in dieser Session mit den folgenden Mikrofonen und Preamps aufgenommen:

Bass Drum – AKG D 112 & Audio Technica AT4040 – QuadMic RME
Overheads – Neumann KM184 Stereo Paar – QuadMic RME
Snare top – SM57 – Art PreAmp
Snare bottom- Sennheiser e604 – Behringer ADA8000
HH – Audix ADX 51 – Art PreAmp
Tom 13″ – Audix D2 – Behringer ADA8000
Tom 16″ – Audix D6 – Behringer ADA8000
Wurst (Dirt) Mic – MD441  – Behringer ADA8000
Room Mic – Beyerdynamic M160 – QuadMic RME

Mehr Infos zu Peter findet ihr auf www.peterwanitschek.de.


Mix und Komposition:

Zur Arbeit an Episode III schreibt Michael:

Der Song zu Episode III entstand schon Mitte Januar diesen Jahres. Meine Idee war einen modernen Blues in einer kompakten Besetzung aufzunehmen.
„Harry’s Shuffle“ unterscheidet sich ein wenig von einem klassischen Blues, da die Form des Themas statt zwölf-, vierzehn Takte umfasst. Außerdem ist die Harmonisierung am Ende der Form etwas ausgefallener als es meist im Blues der Fall ist. Neuland haben wir aber natürlich mit dieser Variante nicht betreten!

Wir konnten Sebastian Strahl an der Hammond Orgel für die Aufnahme gewinnen mit dem wir in der gleichen Besetzung in der Band „Fonkenheim“ spielen. Sebastian spielt auf der Aufnahme eine originale Hammond c3!
Die Aufnahme stellte eine gewisse Herausforderung dar, da wir aus technischen Gründen nicht zusammen sondern, wie auch schon in den vorausgegangenen Episoden, nacheinander aufnehmen mussten. Trotzdem haben wir alle versucht, den Song so lebendig wie möglich zu gestalten.

Der Mix war interessanterweise schwerer zum Abschluss zu bringen als jener der zweiten Episode, obwohl ich es mit bedeutend weniger Spuren bzw. Instrumenten zu tun hatte.
Die Drums (Bassdrum/Snare) habe ich nur sehr leicht komprimiert. Der Kompressor hat hier also größtenteils die Eigenschaft das Signal dezent im Griff zu halten und weniger das Signal zu färben. Der Bass wurde dafür stärker komprimiert und musste mit dem EQ auf die Bassdrum abgestimmt werden.
Auf der Gesamtsumme sowie der Summe des Schlagzeugs, der Orgel, als auch der Gitarre habe ich erneut mit dem „u-he Satin“ Tape Plugin gearbeitet. Auch waren alle Spuren wieder im ersten Kanalzug mit dem Slate Digital „Neve“ Plugin belegt – jedoch viel dezenter im „drive“ als in der zweiten Episode. Um die Orgel und die Gitarre räumlicher zu gestalten und den „vintage touch“ noch mehr herauszuarbeiten, habe ich beiden Instrumenten ein Tape Delay spendiert.


Ihr habt Fragen zu den Aufnahmen oder zum Mix? Nutzt einfach die Kommentarfunktion. Wir freuen uns sehr über konstruktives Feedback!

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